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Emotions    


2011 122012 2   Januar 2012  
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Eintrag von summerrain am 10.1.2012

Wahrheit/Realität


Ich habe immer wieder diesen Eintrag geschrieben,aber auch immer wieder gelöscht. Ich habe einfach Angst. Angst davor, dass wenn ich diesen Eintrag veröffentliche, alles wirklich real wird und ich es nicht mehr vor mich hinwegschieben kann.

Das neue Jahr hat bis jetzt nur blöd begonnen. Ich wollt mich nicht mehr runterziehen lassen und endlich mal ein wenig glücklich werden, aber noch ist nichts geschehen. Zwar hat das neue Jahr gerade erst begonnen, aber ich bin mir sicher, dsas es das ganze Jahr über so bleiben wird.

Bis jetzt habe ich es geschafft zwei Nächte nicht zu weinen und dann nicht vor Erschöpfung einzuschlafen.
Ich habe jede Nacht dieselben Gedanken und einfach das große Verlangen zu sterben. Ich überlege mir, wie ich einfach hier wegkomme. Ich verfluche mein ganzes Leben und weiß nicht mehr weiter.
Das geht seit Jahren schon so, nur als die Schlafmütze in meinem Leben trat, waren für eine gewisse Zeit die Gedanken weg. Zwischendurch kamen sie wieder, aber ich war ein wenig davon befreit.
Letztens erst hatte ich den Gedanken, dass wenn ich die blöde HA nichtbestanden habe, ich mir was antue, da ja eh nichts in meinem Leben glatt läuft. Morgens schäme ich mich für solche Gedanken. Ich habe sie nur abends. Wenn ich mich sicher fühle in der Dunkelheit und das Gefühl habe, es kriegt keiner mit. Dabei wohn ich eh allein und könnte theoretisch auch tagsüber sowas denken, aber das ist eher selten der Fall.

Ich werde mir nichts antun. Dazu bin ich zu feige. Ich habe es vor zwei oder drei Jahre, oder ist es vielleicht doch noch länger her? Naja, ich weiß es nicht, ich habe es mal probiert, aber es nicht zu Ende gebracht. Wegen meiner Familie. Aber mit denen kann ich nicht darüber sprechen, diedenken mir geht es gut.

Alle denken, dass es mir gut geht. Ich lebe ja angeblich ein tolles Leben. Studiere, habe eine eigene Wohnung, Freundinnen. Mir fehlt an nichts. Aber mir fehlt doch einiges. Ich kann mich niemanden wirkilch anvertrauen. Die Mädels sagen immer wieder, wenn was ist, kann ich mich melden. Sie weinen sich auch bei mir aus, aber ich kann nicht mit denen über sowas reden. Ich quatsche lieber mit denen über Sachen, die mich nciht wirklich beschäftigen. Ich habe auch zu große Angst davor, dass sie mich für verrückt halten. Sie kennen mich nur als die freundliche, glückliche und fröhliche summerrain. Nicht als die traurige, die immer weint und das Leben so sehr hasst. Es soll auch weiterhin so bleiben.

Dann haben wir gestern eine Klausur zurückbekommen. 60 % Durchfallquote. Ich gehöre dazu. Es ist okay für mich. Ich bin dran gewöhnt nur noch zu scheitern. Trotzdem mag ich mein Studiengang. Früher war ich immer die Beste und das hat mir eine Menge Selbstbewusstsein gegeben. Momentan liegt mein Selbstbewusstsein bei 0. Am liebsten würde ich gar nicht mehr aus meiner Wohnung gehen. Einfach nur im Bett liegen, Serien anschauen, und weinen und negative Gedanken haben. Aber das geht nicht. Ich zwinge mich jeden Morgen aufzustehen udn etwas zu tun, um nicht in solch einem Trott zu verfallen, aber bis ich es mit dem Aufstehen schaffe, sind 2 Std. vergangen.

Manchmal spiele ich mit dem Gedanken mir professionelle Hilfe zu holen, aber ich trau mich nicht und zu dem haben andere Menschen sicher die Hilfe viel nötiger als ich. Ich hoffe immer noch, dass ich selbst aus diesem Loch herauskomme. Nur weiß ich nicht wie viel Kraft ich hierfür habe.

Und dann mache ich mir immer wieder die Gedanken um ihn. Die Schlafmütze. Er hat mich angelogen. Von Anfang an. Es war alles geplant. Nur begreife ich nicht, wie ein Mensch so handeln kann, wie ein Mensch so falsch sein kann, wie kann ein Mensch nur so mit Gefühlen anderer Menschen spielen? Hat dieser Mensch keine Skrupel? Schämt er sich nicht?  Hat er kein schlechtes Gewissen? Es ist für mich nicht einfach begreifbar. Ich wäre zu sowas gar nicht in der Lage.

Gleich geht´s in die Uni. Dort treffe ich die Große udn wir planen unseren kleinen Trip für morgen und gehen später in die Vorlesung. Morgen treffe ich noch eine andere liebe Freundin und eine ehemalige Freundin kommt leider mit und ganz ehrlich, ich habe keine Lust auf sie. Nur dummerweise hat sie zugestimmt und eigentlich hättenw ir sie gar nicht erst fragen dürfen, da sie sich nie meldet, aber die anderen wollten es so. Ich werde mich dem anschließen und meine Klappe halten, wobei ich ihr gegeüber so eine Wut empfinde, weil sie einfach sich mir gegenüber falsch verhalte. Sie ist keine Freundin für mich. Freundinnen sind anders.

Ich glaube für heute habe ich genug preisgegeben.

Summerrain

P.S.: Entschuldigt bitte meine Rechtschreib- und Grammatikfehler, aber mir war nicht danach das Ganze noch einmal durchzugehen.






Kommentare


Von freiheitimdoppelpack am 10.01.2012 - 12:44 Uhr
Ich glaube Du solltest Dir Hilfe suchen. Unterstützung. Zu gut kann ich mich in Deine Zeilen reinversetzen und zu gut weiß ich, wie gut mir geholfen wurde.
Lieben Gruß und alles Gute, Andrea

Von eriin am 10.01.2012 - 13:22 Uhr

Hallo summerrain,

sieh es doch positiver: Das du deine Gedanken hier aufschreibst, lässt sie vielleicht realer werden, aber dein Eintrag ist auch ein Zeichen dafür, dass du dich damit auseinandersetzt und das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ich muss zugeben, dass auch ich mich ziemlich in deinem Eintrag wiederfinde (Vor allem deinen Satz zur Feigheit fand ich sehr, sehr ehrlich!). Aber... (ja, das aber ;-) ich glaube, ebenso wie Andrea, dass du dir professionelle Hilfe holen solltest. Das ist - versprochen! - auch viel leichter, als man im Vorherein denkt! Das es anderen Menschen vielleicht schlechter geht und sie die Hilfe dringender benötigen, ist ein netter Gedanke, aber... Du willst doch, dass es dir wieder gut geht! Also pack es an und nimm die Möglichkeiten, die du hast und die sich dir anbieten, ruhig in Anspruch!
Ich war mal in einer ähnlichen Situation. Damals habe ich mich ziemlich allein gefühlt, weil ich mich niemanden anvertraut habe. Irgendwann habe ich das einfach mal bei den Menschen, denen ich am meisten vertraut habe, angesprochen - für mich war es damals ziemlich erstaunlich zu sehen, dass die meisten sehr positiv reagierten. Es kam heraus, dass sich viele, dadurch dass ich ihnen nichts erzählte, vor den Kopf gestoßen fühlten und nicht, wie ich es vermutet hatte, gar kein Interesse (an mir) hatten. Also habe ich angefangen, kleine Dinge von mir zu erzählen und langsam immer mehr zu wagen. Vielleicht ist das auch eine Möglichkeit für dich?


Kopf hoch, summerrain!


Liebe Grüße,


eriin



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Gestern Nacht habe ich mit meiner Besten gesk...

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